Podologie/Wundassistenz/Diabetesberatung

Die AG Diabetischer Fuß der DDG vereint neben Ärzten verschiedener interdisziplinärer Fachrichtungen auch medizinisches Assistenzpersonal unter ihren Mitgliedern. Die feste Überzeugung, dass nur ein komplettes Team, in dem ärztliche, podologische, wundversorgende und beratende Kompetenzen zusammen treffen, eine optimale Versorgung der Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom gewährleisten kann, hat zu dieser fruchtbaren Öffnung der AG Fuß geführt.

Der frühere Arbeitsausschuss "Medizinisches Assistenzpersonal" hatte zur Jahrestagung der  AG Fuß 2008 ein neues Curriculum zur Ausbildung zum Podologen DDG entwickelt. 

Im Rahmen der Jahrestagung der AG Fuß 2011 wurde diese Ausschuss weiterentwickelt. Am Ende dieses Prozesses stand der Beschluss: Die Berufsgruppen der Podologen/Podologinnen, der Wundassistenten/Wundassistentinnen und der Diabetesberater/Diabetesberaterinnen und werden ihre Interessen fortan gemeinsam in der AG Diabetischer Fuß vertreten.

Die AG Diabetischer Fuß hat sich im Hinblick auf die Notwendigkeit der podologischen Versorgung im Rahmen von Prävention und Behandlung beim Diabetischen Fußsyndrom klar positioniert: Die podologische Therapie ist unverzichtbarer Bestandteil in der Versorgung dieser Hochrisiko-Klientel.

  • Diabetesberatung

Im Besonderen erarbeiten die medizinischen Fachkräfte im Arbeitsausschuss Podologie/Wundassistent/Diabetesberatung Fortbildungscurricula und Statements, die mit der berufseigenen Fachkompetenz der Fachkräfte und der multiprofessionellen Expertise in der AG Diabetischer Fuß ein hohes Maß an Qualität sicherstellen.

Die Zertifizierungskriterien zur ambulanten oder stationären Fußbehandlungseinrichtung DDG berücksichtigen in ihrem Anforderungskatalog die personelle Ausstattung der antragstellenden Einrichtung und erwarten zurecht den Nachweis der hier beschriebenen nichtärztlichen Kompetenzen.

Regelhaft bieten die Jahrestagungen der AG Fuss eine Plattform zu einem Workshop der Professionen Podologin / Wundversorgung / Diabetesberatung. Die Agenda für die Workshops ergibt sich meist aus aktuellen berufspolitischen Veränderungen und Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer.

Mitglieder des Ausschusses initiieren jährliche Fortbildungen für Podologen/innen, Wundassistent/innen und Diabetesberater/innen.

Kontakte zu den jeweiligen Berufsverbänden werden aktiv gesucht und gepflegt.

Gerne werden klinisch-wissenschaftliche Fragestellungen und Studien nach den Möglichkeiten und Ressourcen unterstützt, so z.B. eine Orthosenstudie des Klinik Verbund West-Münsterland.